Paèejov

Im Mittelalter war das Dorf im Besitz des Klosters St. Georg auf der Prager Burg. Seine Geschichte ist daher sehr alt, die erste schriftliche Erwähnung von Paèejov stammt aus dem Jahr 1227.

Im Mittelalter stand hier eine Festung, deren Masse im Bereich der Gebäude des ehemaligen Herrenhauses, im Volksmund „Burg“ genannt, erhalten ist. Nachdem die Festung im 17. Jahrhundert ihre Wohnfunktion verloren hatte, diente sie viele Jahre lang als Sitz der Verwaltung des Waldteils des Bezirks Paèejov, der Eigentum des Herrenhauses Horaždovice war. In der Westwand des Gebäudes befindet sich ein Grabstein „Die edle Frau Worssila Pernklobowy, geb. Heim aus Støítež und na Paèejov“ aus dem Jahr 1628.

Auf dem Hügel über dem Dorf steht eine pseudogotische Kirche aus dem Jahr 1871. Sie wurde vom Baumeister E. Piller an der Stelle einer alten Kirche erbaut, die sich in einem sehr schlechten Zustand befand.
Im Jahr 2019 wurde das Dorf Paèejov zum Dorf des Jahres in der Region Pilsen gekürt.


Quelle: Støípky Horažïovicka – herausgegeben von AgAkcent s.r.o. für den Gemeindeverband Slavník.
Mit dem Dorf Paèejov ranken sich auch folgende Gerüchte:

Pacívsky-Scheune
Damals, als Paèejov noch Paèiv hieß, lebte auf einem großen Bauernhof ein Bauer, der nach der Ernte immer damit prahlte, dass er einen vollen Stall hatte. Sein armer Nachbar vermisste ihn wieder. Einmal erschien ein seltsamer Geist in seiner kleinen Scheune. In Sackleinen gekleidet und mit einem Strohhut auf dem Kopf war er Scheunenwirt. Er setzte sich auf die Tenne und begann größer zu werden, bis er die Dachsparren erreichte. Dann fordert er den Häusler auf, zum Bauern zu gehen und ihn zu holen. Als der stolze Vermieter nach langem Überreden tatsächlich kam, war er nicht überrascht. Die Scheune war bis zum Dach mit mit Bindfäden zusammengebundenen Garben gefüllt, und ganz oben lag ein verlassener Strohhut.

Waterman und Butcher
Einmal ging ein Wassermann nach Paèejov zum Bäcker, um Brötchen zu holen. Auf dem Rückweg machte er Halt bei einem Metzger. Ein nasser Mann im Laden befühlte das Fleisch und zeigte dem Metzger, wie groß das Stück sein sollte. Während er dort herumlungerte, schnitt ihm der Metzger mit dem Fleisch auch die Finger ab. Wütend rannte der Wassermann aus dem Laden und drohte mit Rache. Da der Metzger jedoch ein Mann wie ein Berg war, konnte der Wassermann ihn nicht ertränken. Und er fing an, den Metzger mit seinen Besuchen zu quälen, er erschreckte das Vieh im Stall, Werkzeuge gingen im Haus verloren und der Wassermann saß abends in ihrem Wohnzimmer am Herd. Kurz gesagt, sie konnten ihn um keinen Preis loswerden. Erst als der Metzger starb, hörte der Wassermann auf, ihn zu besuchen.

Urvater der Freimaurer
In alten Dokumenten ist dokumentiert, dass der ehemalige Besitzer von Paèejov, Zachar aus Dlouhá Ves, im Jahr 1382 der Bruderschaft des Fronleichnams und dem Kreis mit dem in der Mitte hängenden Hammer beitrat. Wer sich ihnen gleichberechtigt anschließen wollte, musste fünf silberne Gedenkgroschen zahlen. König Wenzel IV. selbst. er gehörte zu den Auserwählten. Diese wunderbaren Brüder wollten in Prag eine Kapelle bauen, um den heiligsten Leib und das heiligste Blut des Herrn zu ehren. Diese geheimnisvolle Bruderschaft übernahm während der Hussitenstürme die Macht.

Das Gebet der Besseren

Während der schweren Zeiten der Kollektivierung kehrte ein Arbeiter aus der Kneipe U Roubalù zurück. Beim Kundráts kniete er nieder und sprach ein Gebet:
„Vergib mir, Herr Gott am Kreuz,
meine einzige schwache Uhr
dass ich doch auch ein Tropfen bin
und in dieses Team einsteigen.
Bitte Herr Gott am Kreuz
gib mir deine Hand
Wenn ich hungrig bin
Gib mir wenigstens eine Kruste!“
Quelle: alle Gerüchte Ondøej Fibich, Prácheòský poklad, Gerüchtesammlung b.v.

 


Mapa