Nalžovské Hory - Tìchonice

Das Dorf ist bekannt für seine Laientheateraufführungen, die von Menschen aus der weiten Umgebung besucht werden.

Mit Tìchonicy sind eine Reihe von Legenden verbunden:

Beyvalek
Auf den Gleisen angekommen, hüteten Kinder das Vieh. Der Tag neigte sich dem Ende zu und es war Zeit, nach Hause zu fahren. Hier tauchte ein unbekannter Junge aus einem nahegelegenen Hain auf. Er war völlig dreckig und alle waren von seinem großen Kopf überrascht. Er stotterte und bat um etwas Milch. Alle Jungen rümpften die Nase, nur die kleine Marjánka melkte ihre Kuh und gab ihm einen Tropfen Milch in eine Tasse. Aber sie bekam von einem Fremden eine große Eichel. Alle lachten über sie und bemerkten nicht einmal, dass der fremde Junge verschwunden war. Als Marjánka nach Hause kam und ein einfaches Geschenk herausholen wollte, spürte sie etwas Geld in ihrer Hand. Und siehe da, es war eine Goldmünze, die Belohnung eines Beyvalok.


Über den Geheimgang der Eistüte
Es ist lange her, dass die Familie Zmrzlík auf einer schönen Holzfestung in Tìchonice saß. Als die Hussitenkriege begannen, befahl der Ritter Zmrzlík, einen unterirdischen Fluchtweg zur gegenüberliegenden Kirche zu graben. Der Korridor führte zum Ahnengrab. Einst zog es Hetman Žižka selbst mit seinen Soldaten nach Tìchovice. Die kleine Festung verteidigte sich lange, doch unter der Garnison fand sich ein Verräter, der den Hussiten im günstigen Moment das Tor in der Palisade öffnete. Sie töteten die Besatzung und brannten die gesamte Festung nieder. Man sagt, nur unter der Erde im Flur sei alles zur Flucht bereit, leider vergebens.


Der heilige Johannes im Bad
Seit jeher spiegelt sich auf dem Deich des Týchonic-Teichs die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuck, dem Schutzpatron der Pilger und Beschützer vor Wasserhindernissen. Da sie jedoch unter dem Wetter litt, beschlossen die Nachbarn, sie in einer Nische unterzubringen. Sie haben es so kunstvoll aus Blech gefertigt, dass es scherzhaft „Johannes in der Badewanne“ genannt wird.


Hastrmani an der Brücke
Einmal ritt ein Vorarbeiter aus dem Wald und kam zu einer alten Brücke. Zu diesem Zeitpunkt rannte der Reiter aus dem Bach und wollte sein Auto ins Wasser werfen. Unser Held hat das jedoch nicht alles gesehen. Er hatte nur das Gefühl, dass das Volk seinen Platz nicht verlassen könne. Also ließ er etwas Holz vom Brennholz fallen, aber es half nichts. Am Ende war sein Auto leer und es war bei der Hitze schwierig, den Hof zu erreichen. Die ganze Fahrt über saßen die Hastrmen auf dem Wagen und grinsten wild. Das kleine Mädchen verirrte sich im Hof ​​und der arme Bauer musste sein Brennholz bis zum Abend auf einer Schubkarre von der Brücke tragen.

Quelle: alle Gerüchte – Ondøej Fibich, Prácheòský poklad, Gerüchtesammlung b.v.

 


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