Plánice - Štipoklasy

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes Štipoklasy stammt aus dem Jahr 1558. Das Dorf hatte seinen Hirtenmeister und eine Gutsschmiede. Im südlichen Teil des Dorfes befindet sich eine kleine rechteckige Kapelle St. Anne. Zwischen Štipoklasy und Nehodív befindet sich das Naturdenkmal Dolejší dráhy. Dabei handelt es sich um den Rest ehemaliger Weiden mit geschützter Flora. Auf trockene Lebensräume und steinige Meere folgen Feuchtgebietsökosysteme mit gefährdeten Pflanzenarten. Südlich des Dorfes in Richtung Zborovy liegt der Hrádek-Hügel, auf dessen bewaldetem Gipfel sich die Überreste einer geschützten slawischen Wallburg aus der späten Wallburgzeit mit erhaltener Stadtmauer und einem Wassergraben befinden. Der ursprüngliche Burgwall wurde jedoch durch den späteren Bau der mittelalterlichen Burg zerstört. Der Ort war Schauplatz von Prokop Chocholoušeks Roman „Der Hof des Königs Wenzel“ und Šebestián Hněvkovskýs Gedicht „Děvín“.

Štipoklasy war bis 1960 eine eigenständige Gemeinde, von 1961 bis 1979 unterstand es der Verwaltung von Lovčice und seit 1980 ist es ein Verwaltungsteil der Stadt Plánice.

Quelle: Flyer der Stadt Plánice für ihre Stadtteile, herausgegeben von AgAkcent, s.r.o.


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