Hrádek - Odolenov - Wacholderhügel
Oberhalb der Siedlung Odolenov, auf der linken Seite, wenn man nach Svatobor fährt, erscheint ein interessanter, mit Wacholderbüschen bedeckter Ort.
Geschichte der Verwendung von Wacholder
Juniperus communis, vom keltischen Wort junepus – bitter, bitter, scharf. Wacholder war bereits in der Antike bekannt. Hippokrates nutzte es, um die Wundheilung zu beschleunigen und die Geburt innerlich zu beschleunigen. Hildegard von Bingen nutzte Wacholder als Diuretikum bei Fieber und Lungenerkrankungen.
Im Mittelalter und bis zum 16. Jahrhundert galt es als Allheilmittel. Die ersten Erwähnungen der Behandlung mit Wacholder reichen bis in die Antike zurück. Ein vor der Haustür gepflanzter Wacholder sollte Hexen zuverlässig abwehren. Im Mittelalter bereiteten die Araber berühmte Marmeladen aus Wacholder zu, die noch heute in älteren arabischen Arzneibüchern überliefert sind. Wacholder wird seit langem in der Naturmedizin in Europa und China eingesetzt. Wacholderrauch wurde zur Vorbeugung gegen die Schwarze Pest und Lepra eingesetzt. Sogar während des Zweiten Weltkriegs verbrannten französische Krankenschwestern Wacholder in Krankenzimmern.
Wacholderfrüchte werden seit der Antike verwendet. Buchweizen wirkt harntreibend, durchblutet die Schleimhaut des Verdauungstraktes und verbessert die Verdauung. Es wirkt gegen Blähungen. Außerdem erleichtern sie das Atmen. Aus den Früchten Gin, Kiefer werden Schnäpse mit unverwechselbarem Geschmack zubereitet. Das Rezept für Gin ist aus dem 17. Jahrhundert erhalten (vom berühmten niederländischen Arzt Francis Sylvius, als er versuchte, eine harntreibende Tinktur herzustellen). Das Wort Gin kommt vom niederländischen Namen für Wacholder – Geniver. Ein Kilogramm Färsen schmeckt 400 Liter Gin. Amerikanische Indianer nutzten Wacholder für schwierige Geburten.
Quelle: Erläuterungstafel vor Ort
Geschichte der Verwendung von Wacholder
Juniperus communis, vom keltischen Wort junepus – bitter, bitter, scharf. Wacholder war bereits in der Antike bekannt. Hippokrates nutzte es, um die Wundheilung zu beschleunigen und die Geburt innerlich zu beschleunigen. Hildegard von Bingen nutzte Wacholder als Diuretikum bei Fieber und Lungenerkrankungen.
Im Mittelalter und bis zum 16. Jahrhundert galt es als Allheilmittel. Die ersten Erwähnungen der Behandlung mit Wacholder reichen bis in die Antike zurück. Ein vor der Haustür gepflanzter Wacholder sollte Hexen zuverlässig abwehren. Im Mittelalter bereiteten die Araber berühmte Marmeladen aus Wacholder zu, die noch heute in älteren arabischen Arzneibüchern überliefert sind. Wacholder wird seit langem in der Naturmedizin in Europa und China eingesetzt. Wacholderrauch wurde zur Vorbeugung gegen die Schwarze Pest und Lepra eingesetzt. Sogar während des Zweiten Weltkriegs verbrannten französische Krankenschwestern Wacholder in Krankenzimmern.
Wacholderfrüchte werden seit der Antike verwendet. Buchweizen wirkt harntreibend, durchblutet die Schleimhaut des Verdauungstraktes und verbessert die Verdauung. Es wirkt gegen Blähungen. Außerdem erleichtern sie das Atmen. Aus den Früchten Gin, Kiefer werden Schnäpse mit unverwechselbarem Geschmack zubereitet. Das Rezept für Gin ist aus dem 17. Jahrhundert erhalten (vom berühmten niederländischen Arzt Francis Sylvius, als er versuchte, eine harntreibende Tinktur herzustellen). Das Wort Gin kommt vom niederländischen Namen für Wacholder – Geniver. Ein Kilogramm Färsen schmeckt 400 Liter Gin. Amerikanische Indianer nutzten Wacholder für schwierige Geburten.
Quelle: Erläuterungstafel vor Ort
