Švihov - Wasserschloss
Die Wasserburg Švihov nimmt unter den Befestigungsanlagen einen einzigartigen Platz ein. Das Schloss wurde an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert unter Beteiligung des Baumeisters Benedikt Rejt an der Stelle einer ehemaligen Festung errichtet. Der Kern des Schlosses besteht aus zwei Wohnflügeln, die einen inneren regelmäßigen Innenhof umschließen. Eine mit Bastionen befestigte und von einem weiteren Wassergraben umgebene Vorburg, die zusammen mit mehreren angrenzenden Teichen eine künstliche Insel bildete. Švihov war mit seinem Befestigungswassersystem eine der besten Festungen seiner Zeit. Die Innenräume ermöglichen den Besuchern einen genaueren Einblick in das Leben auf der Burg im 16. Jahrhundert. In der Kapelle sind gotische Skulpturen aufgestellt, im Festsaal ist eine bemalte Renaissance-Kassettendecke installiert und die Waffenkammer des Schlosses ist Teil des Rundgangs. In der Ausstellungshalle finden regelmäßig historische Ausstellungen statt.
Quelle: Burgen und Schlösser Westböhmens, Gedenkstätte Pilsen
Wie alle Burgen gibt es auch um Švihov verschiedene Legenden. Das berühmteste Bild handelt wahrscheinlich von Herrn Pùt.
Ist der Teufel Švihovskýs Spur gefolgt?
Eines Tages kam ein junges Mädchen und bat Herrn Pùta, einen Jungen aus dem benachbarten Anwesen zu heiraten. Aber das war damals verboten. Pùta vertrieb sie jedoch aus der Burg und so ging sie zu seiner würdigen Frau Bohunka, um bei Pùta für sie einzutreten. Pùta erfuhr jedoch davon und ließ das Mädchen lebendig in den Burgkellern einmauern. Als er seiner Frau Bohunka die Hand reichen wollte, flog der Teufel herein und brachte ihn in die Hölle. Seitdem erscheint Pùta nachts in Švihov als Feuerlord und bestraft jeden, dem er begegnet, mit seinen feurigen Verweisen. Es heißt, nur Frau Bohunka könne ihn vom Fluch befreien, die nach ihrem Tod ebenfalls keine Ruhe gefunden habe und als schwarze Dame durch das Schloss laufe. Sie müssen die gesamte Burg abbauen – Stein für Stein – und sie dann an die Orte zurückbringen, an denen sie für den Bau der Burg abgebaut wurden. Doch da das Schloss heute noch steht, gelingt es Frau Bohunca noch nicht und sie irrt bis heute durch die dunklen Gänge.
Quelle: Mikroregion Bìleè, herausgegeben von Mikroregion Bìleè, 2013.
Quelle: Burgen und Schlösser Westböhmens, Gedenkstätte Pilsen
Wie alle Burgen gibt es auch um Švihov verschiedene Legenden. Das berühmteste Bild handelt wahrscheinlich von Herrn Pùt.
Ist der Teufel Švihovskýs Spur gefolgt?
Eines Tages kam ein junges Mädchen und bat Herrn Pùta, einen Jungen aus dem benachbarten Anwesen zu heiraten. Aber das war damals verboten. Pùta vertrieb sie jedoch aus der Burg und so ging sie zu seiner würdigen Frau Bohunka, um bei Pùta für sie einzutreten. Pùta erfuhr jedoch davon und ließ das Mädchen lebendig in den Burgkellern einmauern. Als er seiner Frau Bohunka die Hand reichen wollte, flog der Teufel herein und brachte ihn in die Hölle. Seitdem erscheint Pùta nachts in Švihov als Feuerlord und bestraft jeden, dem er begegnet, mit seinen feurigen Verweisen. Es heißt, nur Frau Bohunka könne ihn vom Fluch befreien, die nach ihrem Tod ebenfalls keine Ruhe gefunden habe und als schwarze Dame durch das Schloss laufe. Sie müssen die gesamte Burg abbauen – Stein für Stein – und sie dann an die Orte zurückbringen, an denen sie für den Bau der Burg abgebaut wurden. Doch da das Schloss heute noch steht, gelingt es Frau Bohunca noch nicht und sie irrt bis heute durch die dunklen Gänge.
Quelle: Mikroregion Bìleè, herausgegeben von Mikroregion Bìleè, 2013.
