Frymburk

Der Name Frymburk kommt vom deutschen Namen Friedenburg. Wie das Wort „burg“ bereits im zweiten Teil des Namens vermuten lässt, befand sich im Dorf eine Burg. Die ursprüngliche Form von Fridenburg steht dann im ersten Teil des Kompositums „vriede“ (von deutsch: Frieden, Sicherheit, Schutz). ). Daher wird dieser Name als Burg zum Schutz oder zum Schutz, kurz Schutzburg, erklärt. Durch Verstümmelung und Kürzung schufen die Tschechen dann den Ehrennamen Frymburk, der ab 1416 nachweisbar ist.



Allerdings mussten sich die Dorfbewohner mit der Zeit an einen anderen Namen für ihr Dorf gewöhnen. In den 1960er Jahren forderte die Regierungspartei des damaligen Regimes einen ausschließlich tschechischen Namen für das Dorf. Und deshalb wurde das Dorf nach dem nahegelegenen Wald Želenova in Želenov umbenannt. Diese Änderung dauerte jedoch nur bis 1992. Die Rückkehr zum ursprünglichen Dorfnamen wurde von den Dorfbewohnern selbst durchgesetzt. Nach einer erfolgreichen lokalen Volksabstimmung wurde Želenov wieder zu Frymburk, und das Dorf trägt diese Bezeichnung bis heute.



Zunächst wurden Adelsfamilien und Herren nicht durch Namen oder Wappen voneinander unterschieden. Sie verließen sich mehr auf sie als auf Namen. Wir hatten auch eines dieser mittelalterlichen Wappen vor der Burg. Es war das Wappen der Herren Sezim von Friedenburg. Die ersten bekannten Träger des Wappens mit Eselskopf und aufgestellten Ohren stammten aus der wohlhabenden und weitverzweigten Familie der Herren von Kasejovice. Im Wappen befand sich ein schwarzer Eselskopf im goldenen Schild, über dem Schild in der Mitte ein nach vorn gerichteter Pfahlhelm. Über dem Helm schwarz-goldene Bezüge, im Kleinod 2 einander gegenüberstehende goldene Flügel mit sieben Federn. Zwischen den Flügeln wiederholt sich dann der Kopf eines schwarzen Esels. Erst 1546 erhielten die Herren von Kasejovice vom Kaiser eine Wappenverbesserung, sodass der Eselskopf durch eine Krone im Kleinod ersetzt wurde.



In Frymburk befindet sich die Renaissancefestung Želenov, die unter einem Hügel liegt, auf dem im 13. Jahrhundert eine Burg stand. Heute steht auf dem Hügel weithin sichtbar die Kapelle des Hl. Antonius. Bemerkenswert ist auch die Steinskulptur „König von Frymburk“ am Touristenrastplatz.

Quelle: .www.obecfrymburk.cz


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